Gegenstand des Wettbewerbs war die zukunftsfähige Revitalisierung und Neuausrichtung eines leerstehenden, historischen Schulgebäudes. Gefragt waren innovative, tragfähige Ideen, wie die bestehende Bausubstanz sinnvoll umgenutzt und gestalterisch wie funktional in den städtischen Kontext integriert werden kann. Statt dem oft üblichen, ressourcenintensiven Abriss und Neubau wollten wir ein starkes Zeichen für die Nachhaltigkeit in der Architektur setzen. Unsere Vision stand unter dem Leitmotiv „Aufbruch statt Abbruch“. Die Herausforderung bestand darin, die monumentale, ehemals rein öffentliche Struktur der Schule in ein lebendiges, flexibles und zukunftsweisendes Wohn- und Quartierskonzept zu transformieren.
Unser Entwurf basiert konsequent auf dem Prinzip des „Weiterbauens im Bestand“. Um das Projekt architektonisch und wirtschaftlich zu optimieren, starteten wir mit einer fundierten potenziellen Nutzeranalyse sowie der Entwicklung verschiedener Lebensszenarien für das künftige Quartier.
Das architektonische und städtebauliche Gesamtkonzept gliedert sich in folgende Kernbereiche:
Mit unserem Beitrag „Aufbruch statt Abbruch“ konnten wir beim Wettbewerb ein herausragendes Ergebnis erzielen. Das Konzept überzeugte durch seine tiefe Respektierung der grauen Energie und des historischen Charakters des Schulgebäudes. Es lieferte den Beweis, dass durch kluges Weiterbauen im Bestand, eine präzise Nutzergruppenanalyse und innovative Grundrisstopologien ein enormer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Mehrwert für einen Ort geschaffen werden kann – ganz ohne die ökologischen Lasten eines Abbruchs. Unser Entwurf gilt als visionäres Paradebeispiel für die gelungene Transformation öffentlicher Architektur in lebendigen, zukunftsfähigen Wohnraum.
Erzähl uns kurz von deinem Projekt. Wir sagen dir ehrlich, was drin ist – zum Festpreis, ohne Fachchinesisch.
Vielen Dank für deine Nachricht! Wir bearbeiten dein Anliegen und melden uns in Kürze.
Deine DeSa Architekten